KAPITEL 5 - Notwendigkeit des Bestehens geschlossener Immobilienfonds

Geschlossene Immobilienfonds sammeln jährlich Millionen von Euros ein und investieren diese meistens in Deutschland in neue Einkaufszentren, Kliniken, Heimen, Bürohäuser, Wohnhäuser und vielen mehr. Es entstehen dadurch neue Arbeitsplätze bzw. es werden Arbeitsplätze z.B. in der Bauindustrie gesichert.

Geschlossene Immobilienfonds sind deshalb so etwas wie ein steuerlich gefördertes Konjunkturprogramm des Staates.



Folgende Idee scheint dahinter zu stecken. Investoren (geschlossene Immobilienfonds) suchen sich nur renditestarke Investments. Rendite starke Investments sind z.B. Immobilien mit hoher Nachfrage (fehlende Kliniken, fehlende Büroflächen, fehlende Einkaufszentren usw.). So regelt der Markt selber, was er benötigt und das nötige Geld erhält er steuerlich gefördert von geschlossenen Immobilienfonds.

Leider sieht es in der Praxis etwas anders aus. Durch hohe Förderungen beginnt eher ein Wettlauf und wer zu spät kommt, der hat verloren. Bestes Beispiel sind die Anzahl von leerstehenden Büroflächen in vielen Großstädten Deutschlands.

Viele geschlossene Immobilienfonds hatten die gleiche Idee und es wurde um die Wette gebaut. Die ersten Immobilienfonds konnten die Gewerbeflächen noch vermieten. Jedoch kamen auch diese Fonds unter Druck, aufgrund des Überangebots von freien Gewerbeflächen. Letztendlich sankt dadurch das Mietniveau für Gewerbeflächen zum Schaden aller Fonds.

Dennoch ist es kaum zum Bestreiten, dass viele sinnvolle und notwendige Immobilien durch geschlossene Immobilienfonds gebaut worden sind.

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